Zufallsfunde

Manchmal recherchiert man wegen eines technischen Problems in Foren und macht dabei Zufallsfunde. Regenumhänge für normale Fahrräder gibt es wie Sand am Meer – auch Gelegentlich im Supermarkt um die Ecke, aber was macht ein Liegeradfahrer? Da er liegt, wird natürlich bei Regen seine ganze Körperfläche beregnet. Zwar gibt es auch den Streamer – eine aerodynamisch geformte Plexiglasspitze, die den Regen ableitet, aber der schützt in erster Linie die Beine und nicht den Oberkörper und Kopf. Dieser Problematik hat sich schon vor Jahren Alfred Schäfer aus Tutzing angenommen. Er bietet auf seiner Webseite eine breite Auswahl von Regenumhängen für zwei- oder dreirädrige Liegeräder.

Die Vorteile seiner Konstruktionen sind geringes Gewicht und einfache Montage. Der Nachteil ist allerdings der exorbitant hohe Preis – wohl der Grund, warum man niemanden mit seinen Regenschutzlösungen herum fahren sieht. Allein ein kleines Cape als Ergänzung für den oben erwähnten Streamer, schlägt mit 220 Euro zu Buche, die Kapuze dazu mit 40 Euro. Schon die würde ich einfach von einem maximal 10-Euro kostenden Supermarkt-Produkt abschneiden.

Sein AWS Classic-Modell 450 Euro + 40 Euro für die Kapuze.

Da ist wohl selber bauen eher angesagt oder besser gleich ein Veltop.

Schade eigentlich, mit dem halben Preis wäre es wohl zur Marktetablierung gekommen.

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