Terror-Radler müssen sich demnächst warm anziehen.

Viele Leute haben sich schon immer ein Nummernschild für Radfahrer gewünscht, um Zeitgenossen, die auf jegliche Verkehrsregeln scheißen, zur Rechenschaft ziehen zu können. Wer kennt sie nicht? Radfahrer, die grundsätzlich keine rote Ampel beachten, beim Abbiegen nie Handzeichen geben, keine verkehrstüchtigen Fahrräder haben und kilometerweit in falscher Richtung den Radweg entlang radeln und damit viele gefährliche Frontalzusammenstöße verursachen. Letztere Radler sind auch der Grund, warum viele ältere Menschen kein Fahrrad mehr fahren wollen, auch wenn sie auf den ganzen Strecken Fahrradwege haben – sie haben einfach Angst, vor den Radlern, die ihnen mit rasanter Geschwindigkeit in falscher Richtung entgegen kommen. (Zumindest hat meine private Umfrage unter den Älteren im Verwandten- und Bekanntenkreis dieses ergeben.) Erst vorgestern kam mir ein Radfahrer entgegen, der kackfrech auf dem Mittelweg auf dem auf der Straße eingezeichneten Radstreifen in falscher Richtung entgegen kam – und das war nicht das erste mal.

Aber mit diesen Untrieben ist es bald vorbei, denn der

Bundestag genehmigt Online-Zugriff auf Passfotos durch Sicherheitsbehörden.

Das heißt, die Polizei, Geheimdienste, Steuer- und Zollfahnder sowie Ordnungsbehörden dürfen künftig Lichtbilder aus Personalausweis und Pass bei den Meldeämtern rund um die Uhr abgreifen. Jetzt sei damit zu rechnen, „dass die umfassenden Abrufmöglichkeiten längerfristig dazu verwendet werden, im Rahmen der ‚intelligenten Videoüberwachung‘ alle Menschen zu identifizieren“, die sich im öffentlichen Raum aufhielten. Nicht umsonst habe die Koalition kürzlich die gesetzlichen Befugnisse entsprechend aufgebohrt und die passenden Tests laufen auch schon.

Bei automatisierter Gesichtserkennung werden per Videoüberwachung erfasste Gesichter mit Aufnahmen in Datenbanken abgeglichen. Wie das Bundesinnenministerium (BMI) jüngst bekanntgegeben hatte, sollen solche Systeme am Berliner Bahnhof Südkreuz erprobt werden; der Test soll im dritten Quartal 2017 starten. Die neue Technik könne künftig noch bessere Ergebnisse bringen, etwa bei der Aufklärung von Straftaten, hatte Innenminister Thomas de Maizière (CDU) erklärt. Der Test soll bis zu sechs Monate dauern. Den Behörden geht es darum, die technischen Möglichkeiten unter realen Bedingungen auszuloten. 

 

Wenn der Test positiv ausfällt, kann es nicht mehr lange dauern, bis durch die umfangreiche Videoüberwachung auf Braunschweigs Straßen falsch fahrende Radfahrer automatisiert erfaßt, identifiziert und für ihr grob verkehrsgefährdendes Fahrverhalten zur Rechenschaft gezogen werden können – zumindest, wenn ihr Lichtbild behördlich erfaßt worden ist.

(Quelle diverser Textteile: heise.de)

Altes ist nix wert und wird gelöscht.

Wer sein Fahrrad mehrere Jahre fährt und es nach dem Kauf bei der Polizei hat registrieren lassen, ist gut beraten damit, mindesten jährlich bei der Polizei nachzuprüfen, ob sein Fahrrad noch registriert ist – die Polizei löscht es nämlich nach ein paar Jahren aus ihrer Datenbank.

Wenn das Fahrrad dann geklaut wird, steht man dumm da.

Anscheinend geht man davon aus, daß ein Fahrrad nie mehr als 10 Jahre lang gefahren wird oder es für einen Dieb nicht mehr interessant ist. Fahrraddiebstahl scheint eh als ein Bagatelldelikt behandelt zu werden, auch wenn Pedelecs oft mehrere Tausend Euro kosten und auch ein normales gutes Rad schnell über 1000 Euro kostet.

Und selbst, wenn man sein Fahrrad mit einem GPS-Tracker versieht und seinen Standort ausmachen kann, nutzt das einem nichts, wenn das Rad beim Dieb im Keller oder der Garage steht, denn ohne hinreichenden Tatverdacht, gibt es keinen Durchsuchungsbeschluß.

Daher ist Fahrraddiebstahl  ein risikoloses Geschäft und damit in Deutschland äußerst lukrativ. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland über 300 000 Fahrräder gestohlen – die Aufklärungsquote liegt bei 9%.

 

Wer sein Fahrrad vermißt, sollte mal diesen Sonnabend, den 13. Mai um 13. Uhr bei der Fahrradauktion vor dem Schloß, vorbei schauen.

Braunschweiger Fahrradtage 2017

Dieses Wochenende am 13. und 14. Mai finden wieder die Braunschweiger Fahrradtage im Rahmen des Sattelfest 2017 statt.

Am Sonnabend, den 13. Mai findet hierbei von 11 bis 17 Uhr der Fahrradaktionstag vor dem

(Kauf-) Schloß statt.

Händler zeigen die neusten Fahrradtrends und laden zu Probefahrten ein.

Die Polizei informiert über Verkehrsregeln, die Malteser demonstrieren Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Von 13 bis 14 Uhr, findet die jährliche Fahrradauktion statt. Die Käufer können ihre neu erworbenen Fahrräder gleich vor Ort bei der Polizei registrieren.

 

Nebenbei findet ein umfangreiches Rahmenprogramm statt.

Hunderte gestohlene Fahrräder in Hamburg sicher gestellt.

Gestern am 25.04.2017, stellt die Polizei Hamburg hunderte gestohlene Räder sicher.

Sie geht davon aus, daß es sich um eine organisierte Bande handelt, die hauptsächlich in Hamburg, aber auch im norddeutschen Raum, massenhaft Fahrräder gestohlen hat.

Wem also in letzter Zeit das Fahrrad gestohlen worden ist, sollte diese Geschichte verfolgen, weil sein Fahrrad dort vielleicht wieder auftauchen könnte.

Weiteres findet man hier.

 

SFU Zeltfestival 2017

Am Samstag, 20. Mai 2017, 11 – 18 Uhr

findet auf der Rasenfläche neben der TU-Sporthalle, Beethovenstr.16, 38106 Braunschweig das SFU Zeltfestival 2017 statt.

Es gibt jede Menge aufgebaute Leichtzelte, Familienzelte und Expeditionszelte zu sehen.

Was wird geboten?

  • Mehr als 100 aufgebaute Zelte: Leicht-, Familien-, Expeditionszelte der Firmen Hilleberg, Tatonka, Vaude, MSR und vieler weiterer Hersteller.
  • Ausstellung und Verkauf vor Ort.
  • Zeltschulungen: Kompaktes Wissen mit Tipps und Tricks rund ums Zelt: Auf- und Abbau, Pflege und vieles mehr.
  • Sonderkonditionen für Ausstellungszelte: 20% Rabatt (bei Sofortkauf ab 11:00 Uhr und Selbstabbau ab 17:00 Uhr)
  • Zeltsonderposten und Einzelstücke zum Sofortabbau (bis zu 50% reduziert)
  • SFU-Zeltwoche: 10% Rabatt auf alle neuen Zelte (Lagerware + Bestellungen, ausgenommen bereits reduzierte Ware) im Zeitraum 20. Mai bis 27. Mai 2017.

Mal schauen, ob es dort auch sturmfeste Leichtzelte, die für mehrtägige Fahrradtouren in rauhem Wetter geeignet sind, zu sehen gibt, und die kein kleines Vermögen kosten.

Die Tücken der Technik.

Daß mal eine Fahrradkette beim Schalten herunter fliegt, kann vorkommen, aber so ein Ergebnis hat man sicherlich selten. Ich persönlich, hab bisher noch nie so etwas gehabt.

abgeflogene Fahrradkette

Beim Schalten ist die Fahrradkette abgeflogen.

Es war auch eine arge Plackerei, die Kette wieder auf das Zahnrad zu bekommen, zumal man erst den Kettenschutz abschrauben mußte. Gut, wenn man dann zumindest ein Taschenmesser mit Schraubendreher oder Fahrradwerkzeug dahei hat. Alleine hat man beim wieder gängig machen auch kaum eine Chance, weil zu wenig Hände. Man mußte das Rad anheben, damit man die Pedale drehen konnte, dabei den Umwerfer weit nach außen drücken und mit dem Dosenöffner (hehe) vom Taschenmesser, die Kette auseinander puzzlen und wieder auf das große Zahnrad heben – dann die Pedalen langsam drehen, damit die Kette wieder aufgefädelt wird. Natürlich wäre auch ein anderer langer fester Gegenstand zum Hebeln gegangen – vielleicht ein Schraubendreher oder ein Abheber für Fahrradmäntel.
Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte die Fahrt nach Hause weiter gehen.

Fahrrad fahren lernen leicht gemacht.

Kann sich noch jemand daran erinnern, wie er damals als kleines Kind Fahrrad fahren gelernt hat?

Wenn man Glück hatte, gab es ein Elternteil, welches mit einem geübt hat, sprich das Rad am Gepäckträger gehalten hat,  wenn man los geradelt ist. Wenn man Pech hatte, hatten die Eltern keine Lust oder keine Zeit – dann bekam man ein Fahrrad mit Stützrädern und mußte sich das Radfahren so selber bei bringen. Aber zum Glück geht heute einfacher mit dem Jyrobike.

 Jyrobike

Das Jyrobike – Radfahren lernen mit Stabilisierungskreisel im Vorderrad. (Bildquelle: Jyrobike Kickstarter Website)

 

Und das Beste –  keine lästigen, häßlichen Stützräder mehr, mit der man irgendwo hängen bleibt! :-)

 

Fahrrad Flohmarkt

Kaufen – Tauschen – Verkaufen

  • Am Sonntag, den 7. Mai findet ab 10 Uhr ein Fahrradflohmarkt für private Anbieter statt.
  • Keine Standgebühr, Anmeldung für Anbietende ab 8 Uhr vor Ort.

Weitere Infos findet man unter dem Link www.fvag-bs.de