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2021 – Das Jahr der Fahrrad-Camper?

Wird das Jahr 2021 das Jahr der Fahrrad-Camper?

Schon im Jahr 2020 gab es eine Reihe von Fahrrad-Selbstbau-Wohnwagenanhängern, doch es sieht so aus, als sollte sich dieser Trend im Jahr 2021 noch verstärken. In der Regel geht es bei Camper-Anhängern darum nicht bei Regen und Schnee ein Zelt auf- und abbauen zu müssen. Zudem kann man einen festen Anhänger besser isolieren und sogar beheizen. Ich möchte jetzt nicht behaupten damit würde man jetzt perfekt Winter-Camping machen können, doch wenn es nur kalt ist und kein Schnee liegt, kann man so durchaus auch in der kälteren Jahreszeit mehrtägige Radtouren machen. In den letzten Jahren hatte auch ich das Problem, dass mein Arbeitgeber mir einfach keinen Urlaub im warmen Teil des Jahres geben wollte. Und bei schlechterem kühlerem Wetter zelten, ist halt nicht so toll.

Daher habe ich jetzt für Camping-Anhänger eine eigene Kategorie und eine Unterseite angelegt.
Natürlich gibts noch jede Menge anderer Fahrradwohnwagen, aber Nachbauten von Paul Elkins und Rene Kreher, habe ich hier nur aufgeführt, wenn der Camper interessante Abweichungen zum Original beinhaltet. Beide bieten ja Bauanleitungen an.

Hier noch ein paar weitere Camper-Varianten, die ich gefunden habe – von rudimentären Gutwetter-Varianten bis zu luxuriösen Schlechtwetter-Varianten:

 

Die erste Fahrradwohnwagen-Vorstellung 2021

Das Unternehmen ModyPlast aus Rösrath, südöstlich von Köln, hat 3 professionell aussehende Fahrradwohnwagen mit umgedrehter Geometrie, wie bei den Camper-Anhängern von Rene Kreher, entwickelt. Stellt sich die Frage welche Variante aerodynamischer ist und welche Bauart von beiden somit einfacher zu ziehen ist?
Ein anderer Unterschied, der gleich ins Auge sticht, sind die großen breiten Räder, die verwendet werden. Dadurch hat der Camper-Anhänger auch eine gute Bodenfreiheit, die dem Fahrer bei unwegsamen Gelände zugute kommt. Die Wagen bestehen aus modernen leichten Kohlefasern und sind großzügig mit Fensterflächen ausgestattet, trotzdessen bewegen sie sich in einem ähnlichen Gewichtsbereich, wie die aus Hohlkammerplatten gefertigten Anhänger von Rene Kreher.

Auch eine Belegung der großen Dachschräge mit Solarmodulen ist möglich, so daß man unterwegs einen Ersatz-Akku fürs Pedelec nachladen kann, wenn man sich entsprechende Elektronik installiert.

Die Kohlefaserstoffe haben allerdings ihren Preis – rund 5000 Euro muß man für das kleinste Modell auf den Tisch legen. Damit ist ein kleiner Fahrradanhäger allerdings schon teurer, als manch ein großer Kofferanhänger für ein Auto. Kofferanhänger werden auch gerne zu Autowohnwagen umgebaut.

Wie es sie auch für Autowohnwagen gibt, bietet ModyPlast Zubehör, wie ein Sonnensegel und demnächst ein Vorzelt für die Anhänger an. Für Innen sind zusätzliche Regale geplant.

Man muß abwarten, ob man den Preis durch Serienproduktion noch senken kann – bei 3000 Euro kämen zumindest wir dann ins Geschäft.